Die neue Version des PHP-basierten CMS kommt mit zahlreichen Verbesserungen und neuen Features. Dazu gehört eine eingabaute Testumgebung für eigenen Programmcode, bessere Benutzerfreundlichkeit, Verbesserung der Barrierefreiheit in Front- und Backend, benutzerdefinierte Felder im Kernsystem. Durch die erweiterte Datenbank-Abstraktionsschicht ermöglicht die Nutzung von Drupal mit vielen DB-Typen: Maria DB, Microsoft SQL Server, MongoDB, Oracle, MySQL, PostgreSQL, oder SQLite. Erstmals wurde auch RDFa-Technik für das semantische Web fest in den Kern des CMS integriert.
Angie Byron (alias Webchick), Drupal 7 Core- Maintainer, betont:
“Drupal 7 hat eine verbessterte neue Benutzeroberfläche, Verbesserungen in der Barrierefreiheit, bessere Verwaltung von Bildern, Unterstützung von Metadaten für Medien, Sicherheitsfeatures, Skalierbarkeit and Verbesserungen in der Anbindung von Datenbanken, eine automatisierte Testing Suite mit über 30.000 Tests, um Stabilität zu garantieren, und mehr. Kurz gesagt: es ist ein erstaunlicher Schritt vorwärts für das Projekt und für Website-Architekten überall. Wir freuen uns, Drupal 7 jetzt offiziell freizugeben."
Anspruchsvoll kommt Drupal 7 allerdings für Hosting-Umgebungen daher. Version 7 läuft nur auf Servern mit PHP ab Version 5.2.5 - wobei 5.3 empfohlen wird - mit safe_mode = off sowie MySQL ab Version 5.0.15 oder PostgreSQL ab 8.3. Aber das sind sollten ja Hostingstandards sein mittlerweile.
Mit dem Erscheinen von Drupal 7 endet auch der Support für Drupal 7. Es ist also ein Upgrade auf mindestens Version 6 angeraten.

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